Neues aus unserem Verein

Wir haben jetzt Ende April und das Sportjahr konnte immer noch nicht richtig beginnen.

Trotzdem hier einige Informationen.

Der Vorstand hat sich in den letzten Monaten zweimal getroffen. Die wichtigsten Probleme wurden, hoffentlich erfolgreich gelöst.

In der TH der GS Ahlsdorf wurden neue Rolltore und Prellwände eingebaut. Damit haben sich die Bedingungen für alle Sportfreunde verbessert. Kein TT-Ball kann mehr unter die abgestellten Geräte verschwinden.

 

In unserem Vereinsheim haben wir neue Außentüren einbauen lassen. Für diese Maßnahme hat unser Verein Fördermittel vom KSB MSH bekommen. Jetzt muss nur noch alles eingeputzt werden.

Bei der Nachwuchsehrung des KSB MSH wurden die Sportfreunde Fynn Hausner, Leon Schlotter und Bela Elias Swierzy für das Sportjahr 2019 ausgezeichnet.
Kevin Holländer wurde in der Kategorie Nachwuchsübungsleiter  geehrt.

Robert Wagner gewann die Ehrung des erfolgreichsten Sportlers bei der Sportlerehrung der Männer 2019.

Seit dem vergangenen Jahr ruht der Sportbetrieb in der TH.

Hoffentlich sind für uns alle bald Lösungen in Sicht, die es ermöglichen wieder Sport in der TH zu bestreiten.

Bestimmte Vorfälle im Sport machen es notwendig, für alle Nachwuchssportler, Vertrauenspersönlichkeiten zu benennen.
Ansprechpartner für Kinder, Jugendliche und Eltern sind :
TT: Jessica Naumann   LA: Anna Hauer

Der Vorstand möchte sich bei allen Mitgliedern und Sponsoren bedanken, die trotz Corona durchgehalten haben und weiter dem SSV Mansfelder Grund die Treue halten.

Peter Zinke

Leichtathletik

Robert Wagner pulverisiert Bestzeit

Am Freitagabend war es nach langem Warten endlich so weit. Der erste Leichtathletikwettkampf nach der Zwangspause durch Corona startete im Hans-Steier- Stadion in Dresden. Sehr viele Spitzenathleten aus Deutschland nutzten die Gelegenheit kurz vor den Deutschen Meisterschaften ihre Form zu testen.

Aufgrund der Hygienebestimmungen durften nur 16 Sportler in vier Zeitläufen über 400m an den Start gehen. Es gab aber deutlich mehr Meldungen. So waren Robert und sein Trainer froh als die Nachricht der Bundestrainerin Sprint kam, dass Robert den Sprung in das Starterfeld gerade noch geschafft hatte. Die Zielstellung war Spaß zu haben und möglichst seine Bestzeit von 52,42s zu unterbieten.

Lange und ohne zu wissen wo und wann ein Wettkampf stattfinden wird hatte Robert hart und ausdauernd trainiert. Er setzte alle Vorgaben seines Trainers in den schweren Wochen des Solotrainings um und belohnte sich an diesem Tag mit einer super Leistung. Besonders erstaunlich ist es aus welchen eingeschränkten Voraussetzungen diese Leistung zustande kam. Zum Trainieren hatte er keine 400m Bahn und keine Trainingspartner auf seinem Niveau zu Verfügung. Es musste also improvisiert werden. So ging es mehrfach in der Woche in den Wald zu Berganläufen, Sprüngen oder Sprints auf dem Waldsportplatz in Ziegelrode. Schließlich mussten Abstandsregeln und Hygienevorschriften eingehalten werden.

Nun war es endlich so weit eine ordentliche Leistung abzurufen. Auf ging es mit einigen Erwartungen im Gepäck nach Dresden. Robert startete gleich im ersten von vier Läufen und war doch sehr aufgeregt. Dies konnte man kurz vor dem Start deutlich sehen. Bei solch einem Starterfeld und Mitstreitern mit ausnahmslos besseren Laufzeiten ist das auch nachvollziehbar. Der Trainer fieberte zu Hause per Live Stream am PC mit. Nach dem Start lief er die ersten 200m sehr kontrolliert und hatte den Vorteil, da auf Bahn 2 startend, die anderen Sportler vor sich zu haben. Nach der Hälfte der Strecke kämpfte sich Robert immer näher an die vermeintlich nicht zu bezwingenden Konkurrenten heran und konnte einen Läufer nach dem anderen überholen. Selbst der Stadionsprecher war überrascht und zweifelte daran, ob Robert diese Spurtstärke bis ins Ziel halten kann. Aber er schaffte es und überquerte die Ziellinie als erster seines Laufes. Mit einer Zeit von 51,60s verbesserte er seine alte Bestmarke um fast 8 Zehntel. Da im zweiten Lauf niemand die Stadionrunde schneller lief als Robert und im dritten Lauf nur zwei Sportler knapp unter seiner Vorgabe blieben, sprang ein sehr hoch anzurechnender 7. Platz in der Gesamtwertung heraus.

Zurecht stolz über dieses Ergebnis und glücklich konnte am Abend die Heimreise angetreten werden. Allerdings nicht ohne voraus zu blicken und die nächsten Herausforderungen zu planen. So ist jetzt erst einmal Urlaub angesagt und danach werden die neuen Ziele in Angriff genommen. Dafür alles Gute und viel Erfolg.