Leichtathletik

Trotz Hitze zu super Ergebnissen

Aschersleben: Am Samstag führte Lok Aschersleben ein Leichtathletiksportfest durch. Bei großer Hitze und Sonneneistrahlung fanden die Bahnwettkämpfe auf einer super Anlage statt. Der Ausrichter sorgte dafür, dass alle Wettkämpfe ohne große Wartepausen über die Runden gehen konnten.

Für die Starter des SSV-MG-Ahlsdorf war dieser Wettkampf sehr erfolgreich. Sie gewannen 5x Gold, 4x Silber und 1x Bronze, sowie weitere gute Platzierungen.
Unser jüngster Starter Fynn Hausner startete im 3-Kampf. Hier zeigte er gute Leistungen. Im 800m Lauf lief er bis auf 1s an seine Bestzeit heran und gewann souverän die Goldmedaille.

Ergebnisse:

Fynn Hausner m 10 3 Kampf 5.
    800m 1.
Lilli Wischalla w12 75m 1.
    Weit 2.
Sophie Hausner w14 Weit 1.
    100m 2.
Anna Hauer w14 Kugel 2.
    100m 4.
Alina Wischalla w14 100m 5.
    Weit 4.
Michelle Holländer w15 Weit 3.
    800m 1.
Robert Wagner MJU18 400m 1.
    100m 2.

Leichtathletik

Einmal mußt Du nach Biel...

...heißt es in der Laufszene, um es vorwegzunehmen, da ist was dran. So dachte sich auch unser Sportfreund  Heiko Wagner vom SSV-MG-Ahlsdorf und beschloss, seine „100 km am Stück Premiere“ dort in Angriff zu nehmen.

Nachdem sich gleich zwei Schwager als Radbegleiter angeboten hatten, war er nicht abgeneigt, mich als Laufpartner zu seinem Event einzuladen. Verletzungsgeplagt zum Anfang der Saison, habe ich nach beschwerdefreiem Rennsteig-Supermarathon-Training gerne zugesagt. Das sich dann ein Radbegleiter entschied, uns als Koordinator mit Fahrzeug an der Strecke zu unterstützen, war bei der gegebenen Verkehrssituation in Biel mit Baustellen und wenigen Parkmöglichkeiten am Ende ein Gewinn. Unsere Basisstation war dabei ein Hotel auf der deutschen Seite der Grenze in Lörrach, denn Biel schön gelegen am Bieler See, befindet sich ca. 90 km südlich von Rheinfelden in der Schweiz, im Kanton Bern. Unsere Anreise bereits am Donnerstag bot die Möglichkeit, sich einen Überblick über die Örtlichkeiten zu verschaffen und die Startunterlagen in Empfang zu nehmen. Da bereits am Donnerstag diverse Kinderläufe stattfinden, war dort auch schon richtig Stimmung mit vielen Teilnehmern und Zuschauern. Wir begannen unseren Freitag mit einem späten Frühstück, einem kleinen Spaziergang durch das Zentrum von Lörrach, etwas Ruhe und einem Snack, bevor wir gegen 18.00 Uhr nach Biel aufbrachen. Ca. 19.30 Uhr auf unserem erkundeten Parkplatz am Bahnhof angekommen, begaben wir uns zum Umkleiden und trafen inmitten der Läufergemeinde am Start der Radbegleiter letzte Absprachen. Mit vielen Läufern kamen wir ins Gespräch, nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen Finisher-Shirts vom Rennsteig und Thüringen Ultra. Eine große Läuferfamilie eben.

Die Radbegleiter starteten 21.30 Uhr auf eine abgetrennte Strecke, um die zahlreichen Läufer nicht zu behindern. Der Start der 56 km und 100 km Einzelläufer, Militärteilnehmer, Staffelläufer und Walker wurde dann unter tosendem Beifall um 22.00 Uhr heruntergezählt. Nach einer ca. 5 km langen Stadtrunde mit zahlreichen Zuschauern am Streckenrand, ging es dann inkl. erstem Staffelwechsel bei km 25 zum nach wie vor gut besuchten km 56, den wir gegen 3.40 Uhr erreichten. Hier bot sich auch die Möglichkeit, vorher aufgegebene Sachen zu wechseln, von der Heiko gern Gebrauch machte, schließlich hatte es zwischendurch Blasen geregnet. Ich wollte lieber langsam weiter um nicht aus dem Tritt zu kommen, außerdem hatte ich das Gefühl, der Himmel hätte noch mehr zu bieten. So kam dann nach auch ziemlich schnell der von vielen ehrfürchtig Hodchi-Minh-Pfad genannte Emmendamm, das anspruchvollste Stück auf der Strecke. Ein schmaler Weg, abwechselnd mit Gras, Wurzel, Steinen, Sand oder einer Mischung aus allem, beiderseits mit Bäumen zugewachsen und somit selbst mit Stirnlampe schwer zu laufen. Ob Vollmond geholfen hätte, ist zu bezweifeln. Diese ca. 15 km waren für mich der schwerste Streckenabschnitt, eigentlich wollte ich zu diesem Zeitpunkt nur noch mit Shirt und Medaille für immer das Land auf schnellstem Weg verlassen. Glücklicherweise kam im letzten Moment der lang ersehnte Verpflegungspunkt, die Strecke wurde besser und der Tag brach an, was mir neuen Mut bescherte, das Ziel doch noch laufend zu erreichen. Wie schon erwartet, regnete es sich noch mal kräftig ein, der Endspurt sollte nicht zu leicht werden. Die bei km 56 separierten Radbegleiter sollten jetzt eigentlich schon wieder bei den Läufern sein, aber Marco war uns verloren gegangen. Mit einer guten Portion Eigeninitiative brachte er in Erfahrung, wo wir uns befinden müssten, und stiess dann kurz nach dem letzten Staffelwechselpunkt bei km 75 wieder zu uns. Hier erwartete uns auch der letzte steile Anstieg, den außer den frischen Staffelläufern alle Ultras im Gehen meisterten. Wie die Staffelläufer förmlich den Berg hochflogen, war für uns nur eine Randnotiz. Aber das Wetter war jetzt besser und es boten sich schöne Ausblicke mit Dörfern im Tal, Wolken in der Mitte und ganz oben den Bergen. Doch auch die letzten 25 km wollten Stück für Stück erarbeitet werden. An der vorletzten Verpflegungsstelle ca. bei km 88 nahm sich Heiko dann die Zeit einer kleinen Wadenmassage, und brachte seine Garderobe in Ordnung, er hatte ein Shirt von seinem Sportfreund Waldemar Cierpinski für den Zieleinlauf bei seinem Radbegleiter deponiert. Zu diesem Zeitpunkt musste ich weiter, meine Pause wäre sonst endlos geworden, ich wollte nur noch ins Ziel kommen. So zogen sich dann die letzten 10 km noch mal, bevor ca. 5 km vor dem Ziel der letzte große Regenschauer begann, der dann wiederum auch bis weit nach dem Zieleinlauf anhielt. Technisch gut ausgerüstet, konnte der Moderator jeden Läufer genau ansagen, und alle durften erfahren, dass Uwe Stemmer (kann ja passieren), für Blau-Weiss-Hettstedt nach 11 h und 33 min ins Ziel gelaufen ist. Heiko kam auch kurze Zeit später durchnässt aber strahlend über die Ziellinie. Der tosende Beifall für alle Läufer trotz strömendem Regen war genauso beeindruckend, wie die vielen Zuschauer mitten in der Nacht an der Strecke und die gut organisierten und ausgestatteten Verpflegungspunkte. Das es für die Radbegleiter kein Finisher-Shirt gab und die Duschen kalt blieben, schmälerte ein wenig unsere Freude, schliesslich hatten die Radbegleiter mindestens genauso mit dem Wetter zu kämpfen. Ziemlich müde chauffierte uns der verhinderte Radbegleiter zurück nach Lörrach, wo wir nach einer kleinen Erholungsphase den Abend bei einem schönen griechischen Gaumenschmaus ausklingen liesen. Nach einem guten Frühstück ging es dann am Sonntag morgen zurück in die Heimat, wo unser Team Heiko & Uwe mit Radbegleiter Marco und Koordinator Olaf gegen 16.00 Uhr wohlbehalten eintraf. Für alle die jetzt auf den Geschmack gekommen sind, bieten sich noch mehr Informationen im Internet unter www.100km.ch und die Möglichkeit, 2017 am 49. oder ein Jahr später zum 50. Jubiläumslauf in Biel dabei zu sein. Soweit mein Erfahrungsbericht.

 

Eine verletzungsfreie Saison wünscht Uwe Stammer.

Leichtathletik

Läufer des SSV-MG-Ahlsdorf mit eindrucksvollen Ergebnissen

Gleich bei zwei großkarätigen Laufevents konnten Ahlsdorfer Läuferinnen und Läufer auf sich aufmerksam machen. 10 Aktive nahmen am legendären Rennsteiglauf teil. Dort überraschte Paul Jakob Reich alle mit seiner Leistung. Er schaffte, bei dem wiedergewählten „schönsten Marathon Europas“, über 42,2km in der Männer AK mit dem 3. Platz den Sprung auf das Siegerpodest.
Mit 2:51 h schaffte er auch eine Zeit, die durchaus Hoffnung auf noch mehr macht.
Aber auch sein jüngerer Bruder Franz Ludwig Reich überzeugte im Halbmarathonrennen der MJU20 mit einer Zeit von 1:31 h durchaus. Im selben Lauf bewies Tim Scherbe in der MJU18 seine Ausdauerqualitäten. Er lief den Halbmarathon in 1:41 h. Unsere jüngsten Aktiven Lea Scherbe, Jessica Funk und Sebastian Funk konnten mit ihren Ergebnissen beim Juniorcross zufrieden sein. Die Marathonstrecke nahm erstmals Babette Rückriem (Frauen) in Angriff. Sie konnte sich über ihre Leistung von 4:15h freuen. Nur unwesentlich langsamer war Matthias Funk. Er erreichte im Mittelfeld das „schönste Ziel der Welt“ Bad Schmiedefeld.
Über den ganz langen Kanten von 72,7km versuchten sich ebenfalls zwei Läufer erfolgreich. So belegte Heiko Wagner M50 bei einem Starterfeld von über 2000 Läufern einen respektablen Platz unter den ersten 500 und konnte seine Bestzeit aus dem letzten Jahr deutlich verbessern. Mit einer Zeit von unter 8 Stunden war auch er überaus zufrieden. Ralf Scherbe M40 kam nach schlechter Vorbereitung auch ohne größere Probleme glücklich in Bad Schmiedefeld an.
Alle Läufer konnten glücklich und sehr gut gelaunt am Abend im Festzelt ihre Erlebnisse austauschen und die nächsten Termine planen.

Dies war aber nur ein Teil der Erfolge vom Wochenende. Gleichzeitig fanden in Naumburg die Landesmeisterschaften im Straßenlauf statt. Michelle Holländer WJU16 und Felix Friedling MJU20 starteten dort über 5km bzw. 10km. Beiden liefen engagiert ihre Strecken und errangen beide den Titel. Sie können sich beide Landesmeister nennen und rundeten das erfolgreiche Wochenende entsprechend ab.

Leichtathletik

Überragender Erfolg beim Eisleber Frühlingslauf

Bei dem diesjährigen traditionellen Eisleber Frühlingslauf gab es für die Athleten anderer Vereine kaum etwas zu holen. Bei sehr kaltem aber trockenem Wetter gingen die Läufer der langen Distanzen zuerst an den Start. Von den insgesamt fünf gemeldeten Sportlern des SSV-MG-Ahlsdorf, musste somit Felix Friedling als erster auf seine 10km Runde. Das Teilnehmerfeld umfasste 57 Läufer und Felix  kam als Sieger seiner Altersklasse U20 ins Ziel. Wenn man die Altersklasse unberücksichtigt lässt, so belegte Felix einen immer noch hervorragenden dritten Platz. Über die Distanz von 2,8km gingen gleich zwei Starterinnen des SSV -MG-Ahlsdorf an den Start. Michelle Holländer in AK w15 und Alina Wischalla in der w14. Die beiden Mädels wollten es ihrem Vereinskameraden Felix möglichst nachmachen und verausgabten sich in der gewohnten Weise. Diese Anstrengungen wurden wieder belohnt. So gelang es beiden Mädels nicht nur ihre Altersklassen zu gewinnen, sondern auch noch einen beachtlichen Vorsprung auf die Konkurrenz heraus zulaufen. In der Altersklasse w12 ging Lilli Wischalla auf ihre 1,2km Runde. Auch ihr gelang es die anderen Läufer deutlich zu distanzieren. Als erstes Mädchen überquerte sie die Ziellinie und gewann somit auch den Lauf in Ihrer Altersklasse. Das Ergebnis komplett abrunden konnte Fynn Hausner. Auch er musste die Distanz von 1,2km bewältigen und reihte sich nahtlos in die Erfolgsgeschichte der SSV Läufer bei diesem Frühlingslauf ein. In seiner Altersklasse m10 war er nicht zu stoppen und siegte. Als Fazit kann man feststellen, dass der SSV-MG- Ahlsdorf einen überragenden Erfolg verzeichnen konnte. Alle Starter siegten in Ihren Altersklassen und sorgten so bei allen Beteiligten für gute Laune. Nicht unerwähnt bleiben sollte, im Vergleich zu 2015, die besser Organisation des Veranstalters.