Tischtennis

Sehr erfolgreiche KEM für SSV

Bei den Kreiseinzelmeisterschaften am Wochenende in Riestedt lief es für die Ahlsdorfer Starter mit 2 Einzeltiteln ausgezeichnet.

Damen-Einzel

1. Lena Reckziegel
3. Lisa Marschall und Anja Zinke

Damen-Doppel

2. Lena Reckziegel / Lisa Marschall
3. Anja Zinke / A. Höppner

Herren B - Einzel

1. Tobias Rouschal
3. Jens Drobny

Herren B - Doppel

2. Jens Drobny / Christian Reckziegel
3. Steffen Thurm / Tobias Rouschal

Tischtennis

Unentschieden im Derby

Zum Saisonauftakt der Tischtennisverbandsliga Damen empfing die Mannschaft des SSV Mansfelder Grund Ahlsdorf das Team von Alemania Riestedt. Die Ahlsdorferinnen mussten ohne ihre krankheitsbedingt fehlende Nr.1, Jessica Naumann, antreten. Das Spiel begann aus Ahlsdorfer Sicht denkbar ungünstig, gingen doch beide Doppel klar an Riestedt. Als es nach der ersten Einzelrunde 2:4 stand, schien alles auf einen Riestedter Erfolg hinauszulaufen. Die Ahlsdorferinnen kämpften sich jedoch in das Spiel zurück und gingen schließlich mit 7:5 in Führung. Aber auch Riestedt gab sich nicht geschlagen und entschied die letzten zwei Einzel wieder für sich. So stand am Ende ein doch leistungsgerechtes 7:7 Unentschieden zu Buche.

Lena(3), Lisa(1), Sandra(3), Anja

Tischtennis

MZ-Bericht: TOP-8 Turnier

Die 14-jährige Laura Schülbe vom SSV Ahlsdorf dominiert das Top-8-Turnier im Tischtennis. Auch Luisa Reising von Alemania Riestedt wird ihrer Favoritenrolle gerecht. Für eine Überraschung sorgte die nachnominierte Lisa Marschall.

Eisleben, MZ: Zwei Siege gab es für den Nachwuchs aus dem Landkreis beim Top-8-Turnier im Tischtennis. Die 14-jährige Laura Schülbe vom SSV Ahlsdorf wurde ihrer Favoritenrolle bei den Schülerinnen A ebenso gerecht wie Luisa Reising (Alemania Riestedt) in der jüngeren Altersklasse B. Das Top-8-Turnier gehört neben der Landesmeisterschaft und der Landesrangliste zu den wichtigsten Wettbewerben Sachsen-Anhalts. Und da ließ sich Laura Schülbe weder durch drei Blasen an der rechten Hand, die sie sich beim Training zugezogen hat, noch von den Kontrahentinnen aufhalten. Sieben Spiele, sieben Siege, so lautete die Bilanz.

Und das Laura Schülbe nur fünf Sätze abgegeben hat, zeigt ihre Überlegenheit, obwohl sich Vater Andreas Schülbe mit Händen und Füßen gegen diesen Begriff wehrt. Doch Vergleiche sind in diesem fall gestattet, denn beim Top 8 gehen in der Regel die gleichen Akteure an die Tische wie bei Landesmeisterschaften oder den Ranglistenturnieren.

Blankenheimerin schafft Überraschung

Eine Überraschung gab es dann aber trotzdem. Und zwar durch die nachnominierte Lisa Marschall (BSC Blankenheim). Sie schaffte bei der Jugend Platz zwei vor Lena Reckziegel (SSV Ahlsdorf), deren Vereinskameradin Jessica Naumann auf Rang fünf notierte wurde. Gegen Anna Maria Wille, sie spielt mit den Damen des TTC Börde Magdeburg in der Oberliga Mitte, hatte das Trio aus dem Mansfelder Land aber keine Chancen. Ebenfalls nachnominiert wurde Laura Ortlieb vom SSV Ahlsdorf bei den Schülerinnen B. da kam ihr sechster Platz auch schon etwas überraschend, während der Erfolg von Luisa Reising in dieser Klasse durchaus erwartet werden konnte.

Während sie im Wettstreit der A-Schülerinnen doch etwas mit sich haderte, hatte sie am nächsten Tag ihre Nerven wieder im Griff und siegte vor Julia Rodewald (Serum Bernburg). In der höheren Altersklasse hatte sie gegen Rodewald noch verloren. Bleibt von den Mansfelder Startern noch Nico Schlotter (SSV Ahlsdorf). Er wurde Achter bei den Schülern A. Sein Abschneiden ist bei einer Trainingseinheit pro Woche, der Junge spielt außerdem noch Fußball, durchaus respektabel.

Quelle: www.mz-web.de

Tischtennis

MZ-Portrait: Laura Schülbe

Laura Schülbe ist variabler dank Zusatzschicht

AHLSDORF/MZ. 

Wettkampfhärter sei sie geworden. Und variabler. Sagt Andreas Schülbe über seine Tochter Laura, seit wenigen Tagen 14 Jahre alt. Und obendrein zum dritten Mal in Folge Landesmeisterin im Tischtennis. Dass sie in sechs Spielen bei den Titelkämpfen der Schülerinnen A, das sind die Zwölf- bis 14-Jährigen, in Osterburg nur zwei Sätze abgegeben hat, stützt Schülbes Aussagen. Woher das kommt? „Eigeninitiative“, sagt der Vater. Denn im Vorjahr landete Tochter Laura bei der Mitteldeutschen Meisterschaft auf Plätzen, die sie sonst nicht gewohnt ist. „Da haben wir geschaut, was die Thüringer und Sachsen im Training anders machen als wir“, so Schülbe.

„Sie trainieren häufiger und intensiver“, hat die 14-Jährige festgestellt. Seit gut einem Jahr absolviert sie einmal in der Woche eine zusätzliche Einheit bei den Leutzscher Füchsen in Leipzig. Da fängt der Tag 7.15 Uhr an und endet 20.30 Uhr. „Mutti ist mein Terminkalender und passt auf, das ich nichts verpasse“, erzählt die Gymnasiastin, deren Stärken in der Schule die Sprachen sind. Warum? „Das liegt mir einfach“ sagt sie da.

Wie das Zusatztraining bei den Füchsen zustande gekommen ist, erklärt der Vater. „Bei der Mitteldeutschen im vorigen Jahr hat Laura unter anderem auch gegen Huong Tho Do Thi gespielt. Wir sind dann einfach mal nach Leipzig gefahren und haben dort angefragt. Es hat geklappt.“ Leistungsorientierter werde dort trainiert, und nicht nur wegen der Masse an Spielerinnen und Spielern. Allein die Männer des Vereins haben 16 Mannschaften im Wettkampfbetrieb, die Damen vier. „Da kommen die Mädchen zu Fuß oder mit dem Fahrrad um die Ecke zum Training und das vier oder fünf Mal in der Woche. Das sieht man dann auch an den Ergebnissen“, so Andreas Schülbe. Da nimmt sich Tochter Laura mit dreimal Training in der Woche vergleichsweise bescheiden aus. Einmal geht sie beim SSV Ahlsdorf, ihrem Heimatverein, an die Tische. Dort spielt sie in der Landesliga Damen. Zudem ist der Landesleistungsstützpunkt Riestedt jede Woche Schauplatz einer ihrer Übungseinheiten. Und vor Wettkampfhöhepunkten geht sie mit dem Vater an Tisch. Wer besser ist? „Wir haben lange nicht gezählt. Aber das ist auch gar nicht das Entscheidende. Wichtig ist, dass sich Laura weiterentwickelt“, so Andreas Schülbe.

„Das ist sicher mein Noppenspiel.“

Auf ihren Stärken angesprochen , sagt die Tochter: „Das ist sicher mein Noppenspiel.“ Jetzt warte sie nicht mehr auf Fehler ihrer Gegnerinnen, sondern provoziere sie und ginge dann sofort zum Angriff über. Wobei: „Die Masse der Nachwuchsspielerinnen und Spieler sind heutzutage Angreifer. Richtige Abwehrspezialisten gibt es da kaum“, hat Andreas Schülbe beobachtet. Dabei seien es ja gerade die langen Ballwechsel, welche die Zuschauer faszinieren würden. Im Januar stehen für Laura Schülbe dann wieder die Mitteldeutschen Meisterschaften ins Haus. dann in Osterburg, wie jüngst die Landesmeisterschaft. Chancen? Andreas Schülbe schüttelt mit dem Kopf. Wenngleich nicht mehr so heftig wie vor einem Jahr. „Aber ich denke, der Abstand wird geringer sein“, sagt er. Lok Pirna, Schott Jena und eben die Leutzscher Füchse gehören zum Maß der Dinge. „Dort gibt es einfach bessere Voraussetzungen. Wir haben in Sachsen-Anhalt schon seit ein paar Jahren noch nicht mal einen Landestrainer. Deshalb kommt der Arbeit in den Vereinen eine umso größere Bedeutung zu“, so Schülbe. Und da sei der Kreis Mansfeld-Südharz gar nicht so schlecht aufgestellt, wie drei Landestitel in Osterburg gezeigt haben. „Aber das Ziel muss natürlich sein, später auch im Frauenbereich Erfolge zu holen“, ergänzt er. Wird Laura so lange durchhalten? „Ich hoffe es“, sagt sie. „Im Moment habe ich noch großen Spaß.“ Obwohl der ihr an so manchem Wochenende verginge, wenn sie bei den Ahlsdorfer Frauen um Punkte mitspielt. „Da gibt es immer mal Gegnerinnen, mit denen ich so meine Probleme habe“, bekennt sie. Woran das liegt? „Das ist eben so.“ Vater Andreas versucht zu erklären: „Das sind ja oft gestandene Spielerinnen und die gucken sich ihre jungen Gegenüber förmlich aus. Da macht die Erfahrung den Unterschied am Tisch.“ Aber: „Das brauchen die Mädchen für ihre Entwicklung.“

Erst jetzt habe er wieder eine Anfängerin unter seinen Fittichen. „Ich habe die Mutter gebeten, das Mädchen weiter zu uns zu schicken, weil sie die besten Voraussetzungen mitbringt “, erzählt Schülbe, der seiner Tochter einst die ersten Schritte an der Platte beibrachte. Aber eigentlich war es Mutter Michaela, als sie Laura mit zwei alten Schlägern aus DDR-Zeiten aus der Weitsprunggrube an den grünen Tisch lockte. Mit Platz zwei beim Kreisausscheid der Minimeisterschaft und Rang drei beim Landesfinale gab es 2009 die ersten kleinen Erfolge. Neun Jahre war Laura Schülbe damals alt. Eine Spätstarterin quasi. „Mit fünf oder sechs sollte man anfangen“, hat Andreas Schülbe nach Lauras erstem Landesmeistertitel, damals noch bei den Schülerinnen B, als ideales Alter genannt. Aber für eine Spätstarterin ist sie mit dem dritten Titel in Folge überaus erfolgreich. Wo der Weg noch hinführt? „Wir werden es sehen“, sagt Andreas Schülbe. „Doch allererste Priorität hat natürlich die Schule.“ Die dauert noch bis Freitag. Dann sind erst einmal Ferien. Sportlich indes wird es für Laura Schülbe wohl kein großes Ausruhen geben.

Tischtennis

Landeseinzelmeisterschaften Nachwuchs 2013

Ergebnisse 1. Tag, Jugend und SchülerInnen B

Mädchen-Einzel:

Lena belegte in ihrer Gruppe den ersten Platz und erreichte in der Endrunde das Halbfinale. Dort musste sie sich mit 1:3 gegen Vanessa Pulver geschlagen geben und belegte damit den 3. Platz.

Auch Jessi belegte in ihrer Gruppe den ersten Platz. Sie erreichte in der Endrunde das Viertelfinale und wurde damit Fünfte.

Mädchen-Doppel:

Im Doppel mussten sich Jessi und Lena lediglich im Finale geschlagen geben und wurden somit Vizelandesmeister.

Schülerinnen B:

Laura Ortlieb wurde in ihrer Gruppe Dritte und erreichte damit die Endrunde leider nicht.

Im Doppel mit Lisa Bullirsch (SG Eisdorf) erreichte sie das Halbfinale und wurde Dritte.

 

Ergebnisse 2. Tag, SchülerInnen A

Schülerinnen A:

Laura Schülbe dominierte hier und gab im gesamten Einzelwettbewerb nur insgesamt 2 Sätze ab. Damit wurde sie verdient Landesmeisterin.

Im Doppel wurde sie an der Seite von Jessica Streit (Germania Halberstadt) Fünfte.

Schüler A:

Nico erreichter als Gruppenzweiter die Endrunde und kämpfte sich dann bis zum Viertelfinale. Dort musste er sich dann mit 2:3 geschlagen geben. Damit belegte er den fünften Platz.

Auch im Doppel mit Adrian Reisig (Riestedt) wurde er Fünfter.

Herzlichen Glückwunsch an alle Starter für die guten Leistungen!

Foto: TTVSA